Bart oder nicht Bart – das ist hier nicht die Frage. Denn spätestens ab 45 kann ein gut gepflegter Bart wahre Wunder wirken: Er kaschiert Falten, betont markante Gesichtszüge und gibt einem Mann eine ordentliche Portion Charakter. Doch welcher Bartstil passt zu dir? Wir stellen dir 8 Bart-Styles vor, die Männer zwischen 45 und 65 tragen können – von klassisch-elegant bis modern und edgy. Dazu gibt’s Pflegetipps und Styling-Hacks, damit dein Bart nicht nur wächst, sondern auch glänzt.
1. Der Dreitagebart – James Bond lässt grüßen

Für wen? Perfekt für alle Männer, die nicht jeden Tag rasieren wollen, aber trotzdem gepflegt aussehen möchten.
Bekanntes Beispiel: Daniel Craig als James Bond – cool, maskulin, aber nie ungepflegt.
Der Dreitagebart ist der absolute Klassiker und passt zu fast jeder Gesichtsform. Er wirkt maskulin, ohne zu aufdringlich zu sein, und ist besonders für Männer geeignet, die eher feine oder ungleichmäßige Barthaare haben – da ein leichter Schatten schon für einen markanten Look sorgt.
👉 Worauf achten? Ein Dreitagebart darf nicht ins Chaos abdriften. Unsaubere Kanten und zu lange Stoppeln wirken schnell ungepflegt. Regelmäßiges Stutzen und saubere Hals- sowie Wangenlinien sind ein Muss.
👉 Styling-Tipp: Ein Trimmer mit Längeneinstellung hält den Look in Form. Wer weiche Barthaare will, sollte regelmäßig Bartöl oder eine leichte Feuchtigkeitscreme verwenden.
2. Der Vollbart – Die Königsklasse des Bartwuchses

Für wen? Für Männer mit starkem Bartwuchs, die ein Statement setzen wollen.
Bekanntes Beispiel: George Clooney – stilvoll, markant und ein Hauch Gentleman-Vibe.
Der Vollbart steht besonders Männern mit eckigen oder ovalen Gesichtern, da er die Gesichtszüge weicher wirken lässt. Wer Geheimratsecken hat, kann mit einem gut geformten Vollbart den Fokus von der Stirn auf das Kinn lenken.
👉 Worauf achten? Ein Vollbart muss regelmäßig in Form gebracht werden, sonst sieht er schnell wild und ungepflegt aus. Besonders die Kanten am Hals und an den Wangen sollten klar definiert sein.
👉 Pflege-Tipp: Bartbürste und Bartöl sind Pflicht, um den Bart geschmeidig zu halten. Wer Lücken im Bart hat, kann mit Bartbalsam und cleverem Trimmen nachhelfen.
3. Der Schnauzer – Retro, aber richtig getragen mega cool

Für wen? Für Männer, die gerne auffallen und einen Hauch Nostalgie lieben.
Bekanntes Beispiel: Tom Selleck – der Schnurrbart-König der 80er!
Der Schnurrbart ist einer der wenigen Bartstile, die das Gesicht optisch verlängern können – ideal für Männer mit runden Gesichtern. Besonders in Kombination mit einer markanten Brille oder einem klassischen Haarschnitt wirkt er sehr stilvoll.
👉 Worauf achten? Ein Schnauzer kann schnell schmuddelig aussehen, wenn er nicht gepflegt wird. Regelmäßiges Trimmen und saubere Kanten sind essenziell.
👉 Styling-Tipp: Mit Bartwichse oder Wachs kann die Form perfektioniert werden. Wer sich traut, kombiniert den Look mit einer Sonnenbrille für extra Coolness.
4. Der Henriquatre – Das Gesicht perfekt eingerahmt

Für wen? Ideal für Männer mit markanter Kinnpartie, die einen eleganten Look wollen.
Bekanntes Beispiel: Robert Downey Jr. als Tony Stark – stylisch, scharf definiert, charismatisch.
Der Henriquatre ist ein Kombination aus Schnurrbart und Kinnbart, die lückenlos verbunden sind. Er passt besonders gut zu ovalen und rechteckigen Gesichtern, da er die Gesichtsform harmonisch ausgleicht.
👉 Worauf achten? Perfekte Linien sind das A und O – ein guter Rasierer oder Präzisionstrimmer ist Pflicht!
👉 Pflege-Tipp: Wer einen gleichmäßigen Look will, kann mit Bartbalsam nachhelfen, um abstehende Haare zu bändigen.
5. Der Goatee – Der Klassiker für Männer mit Stil

Für wen? Ideal für Männer mit schmalem Gesicht oder spitzem Kinn.
Bekanntes Beispiel: Johnny Depp – leicht exzentrisch, aber immer stilvoll.
Der Goatee betont das Kinn und kann in verschiedenen Varianten getragen werden – mit oder ohne Schnauzer. Er eignet sich besonders für Männer mit rundem Gesicht, da er die Illusion eines markanteren Kinns erzeugt.
👉 Worauf achten? Der Goatee sollte nicht zu breit sein, sonst wirkt das Gesicht optisch kürzer.
👉 Styling-Tipp: Wer ihn dichter wirken lassen will, kann mit Bartstift oder Puder nachhelfen.
6. Der Van Dyke – Extravaganz für Individualisten

Für wen? Für Männer, die gerne auffallen und einen künstlerischen Touch haben.
Bekanntes Beispiel: Pierce Brosnan – ein Gentleman mit Charakter.
Der Van Dyke ist eine Mischung aus spitz zulaufendem Kinnbart und separatem Schnauzer. Perfekt für Männer mit Geheimratsecken, da der Bart vom Haaransatz ablenkt.
👉 Worauf achten? Dieser Stil muss regelmäßig mit einer feinen Schere getrimmt werden, um den spitzen Look beizubehalten.
7. Der Schattenbart – Fast glatt, aber nicht ganz

Für wen? Für alle, die sich nicht zwischen glatt rasiert und Dreitagebart entscheiden können.
Bekanntes Beispiel: Ryan Gosling – immer leicht angegraut, aber top gestylt.
Der Schattenbart gibt dem Gesicht Kontur, ohne es zu verdecken – perfekt für Männer mit markanten Wangenknochen.
👉 Worauf achten? Der Schattenbart sollte regelmäßig gestutzt werden, sonst wirkt er ungepflegt.
8. Der Ankerbart – Der maritime Look für Mutige

Für wen? Für Männer mit schmalerem Kinn, die ihren Look definieren wollen.
Bekanntes Beispiel: Hugh Jackman oder Al Pacino – markant, kernig, ein bisschen rebellisch.
Der Ankerbart kombiniert einen dünnen Kinnbart mit einem separaten, leicht geschwungenen Schnurrbart – ideal für Männer mit kantigem Gesicht.
👉 Worauf achten? Regelmäßiges Nachrasieren der Konturen ist essenziell, damit der Look nicht verwässert.
Bartpflege- & Styling-Tipps für den perfekten Look
Egal, welchen Bartstil du wählst – er braucht regelmäßige Pflege. Mit den richtigen Produkten bleibt dein Bart geschmeidig, gepflegt und frei von Juckreiz. Hier sind fünf Must-Haves für deinen perfekten Bart:
✅ Bartshampoo – Sauberkeit ist das A und O
Dein Bart ist ein Magnet für Essensreste, Staub und Schmutz. Normales Haarshampoo ist zu aggressiv und trocknet die Gesichtshaut aus. Ein spezielles Bartshampoo reinigt sanft, entfernt abgestorbene Hautschüppchen und verhindert Juckreiz. Besonders wichtig: Zwei- bis dreimal pro Woche waschen reicht völlig aus, damit die natürlichen Öle der Haut erhalten bleiben.
✅ Bartöl – Das Wundermittel für weiche Barthaare
Trockene, kratzige Barthaare? Bartöl ist dein bester Freund. Es pflegt nicht nur das Barthaar, sondern auch die Haut darunter. Ein paar Tropfen morgens in den Bart einmassieren – das macht ihn weich, gibt ihm einen leichten Glanz und verhindert, dass du aussiehst wie ein zotteliger Seebär nach einem Sturm. Tipp: Bartöl mit Jojoba- oder Arganöl eignet sich besonders gut für empfindliche Haut.
✅ Trimmer & Rasierer – Präzision für klare Konturen
Ein gepflegter Bart sieht nur gut aus, wenn er regelmäßig in Form gebracht wird. Ein guter Barttrimmer mit verschiedenen Längeneinstellungen ist unverzichtbar, um den Look zu definieren. Wer es noch exakter mag, setzt zusätzlich auf einen Nassrasierer, um scharfe Konturen zu ziehen – besonders an den Wangen und der Halslinie.
✅ Bartbürste oder Kamm – Die Styling-Waffe für jeden Bart
Eine Bartbürste oder ein Kamm verteilt das Bartöl gleichmäßig, entwirrt Knoten und bringt selbst den wildesten Bart in Form. Besonders Vollbartträger profitieren von einer täglichen Bürsten-Session – das fördert auch die Durchblutung der Haut und regt das Haarwachstum an. Wer’s edel mag, greift zu einer Bürste mit Wildschweinborsten.
✅ Bartwachs oder Balsam – Für Halt und Definition
Gerade längere Bärte neigen dazu, in alle Richtungen zu wachsen. Ein Bartbalsam oder -wachs hilft, widerspenstige Haare zu bändigen und dem Bart eine klare Form zu geben. Während Balsam für ein natürliches Finish sorgt, gibt Wachs mehr Halt – ideal für Schnurrbärte oder den Van-Dyke-Style. Einfach zwischen den Fingern verreiben und in den Bart einarbeiten.
Fazit: Dein Bart, dein Stil
Ob Vollbart, Dreitagebart oder klassischer Schnauzer – der perfekte Stil hängt von deiner Gesichtsform, deinem Haarwuchs und deinem persönlichen Stil ab. Wichtig ist, dass du ihn regelmäßig pflegst und stylst. Denn ein gut gepflegter Bart ist kein Zufall, sondern eine bewusste Entscheidung für Charakter und Stil.